Lade Login-Box.
Topthemen: Landtagswahl 2019Freies Wort hilftFolgen Sie uns auf InstagramSport-Tabellen

Brennpunkte

FBI warnt: Shutdown wird zum Sicherheitsrisiko

Kein Geld mehr, um Informanten zu bezahlen: Das FBI steht vor einem ungewöhnlichen Problem, heißt es aus dem FBI-Berufsverband FBIAA.



Demonstration gegen Shutdown
Rund 800.000 Bundesbedienstete sind wegen des Haushaltsstreits seit gut einem Monat im Zwangsurlaub oder müssen ohne Bezahlung arbeiten.   Foto: Wang Ping/Xinhua

Die Arbeit der US-Bundespolizei FBI leidet nach Angaben eines Berufsverbandes zunehmend unter der seit mehr als einem Monat andauernden Haushaltssperre.

Die Agenten arbeiteten ohne Bezahlung unter immer schwierigeren Bedingungen, sagte der Präsident des FBI-Berufsverbandes FBIAA, Tom O'Connor, am Dienstag (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz. Das habe auch Auswirkungen auf die nationale Sicherheit.

Mehrere Informanten des FBI aus der Terror- und Drogenszene hätten nicht gehalten werden können, berichtet der US-Sender CNN unter Berufung auf den FBIAA-Bericht «Voices from the Field». Darin schildern FBI-Agenten die Folgen der fehlenden Gelder auf ihre praktische Arbeit vor Ort.

Das FBI distanzierte sich in einer Erklärung von dem Bericht, wie CNN weiter schreibt. Der Report sei ein Produkt der FBIAA und nicht von der Ermittlungsbehörde.

Im Zentrum des Haushaltsstreits steht die Forderung von Präsident Donald Trump nach 5,7 Milliarden Dollar (etwa 5 Milliarden Euro) zur Finanzierung einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Diese zählt zu den wichtigsten Wahlkampfversprechen von Trump. Die oppositionellen Demokraten, die eine Mehrheit im Repräsentantenhaus haben, halten die Mauer für eine unmoralische und ineffektive Lösung der illegalen Einwanderung.

Rund 800.000 Bundesbedienstete sind wegen des Haushaltsstreits seit gut einem Monat im Zwangsurlaub oder müssen ohne Bezahlung arbeiten.

Republikaner und Demokraten im US-Senat wollen am Donnerstag einen neuen Versuch starten, um den teilweisen Stillstand der US-Verwaltung zu beenden. Allerdings dürfte wohl kaum einer der beiden konkurrierenden Entwürfe die notwendigen 60 von 100 Stimmen bekommen. Die Republikaner von Präsident Donald Trump haben im Senat eine Mehrheit von 53 Sitzen.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
23. 01. 2019
15:39 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
CNN Die Republikaner Donald Trump FBI Gefahren Haushaltsstreit Sicherheitsrisiken US-Senat
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Nancy Pelosi

vor 18 Stunden

US-Demokraten stellen Anklage gegen Trump vor

Das Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Trump nimmt mit der Vorlage konkreter Anklagepunkte Form an. Noch vor Weihnachten könnte das Repräsentantenhaus das Impeachment-Verfahren formell eröffnen. Dass Trump sein A... » mehr

Donald Trump

24.01.2019

US-Senat ohne Einigung im Haushaltsstreit

Der US-Senat kann sich nicht auf einen Vorschlag für ein Ende des «Shutdowns» durchringen. Interessant ist das Stimmverhalten der Senatoren dennoch. Und bei einem Nebenaspekt muss US-Präsident Trump eine Niederlage gegen... » mehr

Kapitol

05.12.2019

Demokraten bereiten Impeachment-Anklage gegen Trump vor

Seit September laufen Ermittlungen für eine mögliche Amtsenthebung Donald Trumps. Die Demokraten machen nun den nächsten großen Schritt, um den ungeliebten Präsidenten loszuwerden. Doch der Weg ist steinig und Trump kämp... » mehr

«Remove Trump»

13.11.2019

Impeachment-Anhörung: Zeugen sagen öffentlich aus

Missbrauchte US-Präsident Trump sein Amt, um seine Wiederwahlchancen zu erhöhen? Die Öffentlichkeit soll sich davon selbst ein Bild machen. Zwei Diplomaten geraten bei der ersten öffentlichen Anhörung der Impeachment-Erm... » mehr

Donald Trump

10.11.2019

Republikaner wollen Aussage von Biden-Sohn und Whistleblower

Die US-Republikaner wollen mitreden, wer in den Ermittlungen der Demokraten für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Trump vernommen wird. Der lobt sich unterdessen selbst - und kündigt eine neue Verö... » mehr

Trumps Ex-Mitarbeiter McGahn muss im Kongress aussagen

26.11.2019

Impeachment-Ermittlungen: Justizausschuss lädt Trump ein

Donald Trump blockiert bei den gegen ihn laufenden Impeachment-Ermittlungen Aussagen von Zeugen vor dem Kongress. Ist das rechtens? Eine Bundesrichterin hat dazu eine klare Meinung. Und nun lädt der Justizausschuss den U... » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Hubschrauber-Säge Baumbeschneidung Sonneberg Sonneberg

Baumfällarbeiten Sonneberg | 09.12.2019 Sonneberg
» 37 Bilder ansehen

Meiningen Mallorca Party

Meiningen Mallorca Party | 08.12.2019 Meiningen
» 138 Bilder ansehen

Weihnachtsmarkt in Eisfeld Eisfeld

Weihnachtsmarkt Eisfeld | 08.12.2019 Eisfeld
» 53 Bilder ansehen

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
23. 01. 2019
15:39 Uhr



^