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Erster Skispaß in den Mittelgebirgen

Schwarzwald, Sauerland und Harz präsentieren sich zum Dritten Advent als Wintermärchen. Zum ersten Mal in diesem Winter haben Abfahrer dort gute Bedingungen. Vielen Autofahrern dürfte die Wetterlage weniger gefallen.



Auf dem Feldberg
Auf dem Feldberg im Schwarzwald haben die ersten Lifte geöffnet.   Foto: Patrick Seeger » zu den Bildern

Gute Schneebedingungen haben Wintersportlern in Deutschlands Mittelgebirgen einen schönen Start in die Skisaison beschert. Am Feldberg im Schwarzwald lockten Schnee und Sonne auf die Pisten - 8 der 38 Lifte waren am ersten Wochenende der Skisaison in Betrieb.

Eine Mitarbeiterin des Liftverbunds sagte, es gebe 5 bis 20 Zentimeter Schnee. Im vergangenen Jahr wurde der erste Lift am Feldberg bereits einen Monat früher geöffnet.

Auch in Winterberg im Sauerland öffneten die ersten Skipisten. Am dortigen Skiliftkarussel bedecken 25 Zentimeter künstlich erzeugter Schnee die Pisten, wie eine Sprecherin der Wintersport-Arena mitteilte. Auch im Skigebiet Ruhrquelle können Wintersportler jetzt rodeln oder Skifahren.

In den übrigen Skigebieten im Sauerland laufen seit Donnerstag fast überall die Schneekanonen auf Hochtouren, die Pisten bleiben aber vorerst dicht. «Die knackig-kalten Temperaturen werden genutzt, um Schnee für den Saisonstart vorzuproduzieren», sagte die Sprecherin. Die meisten Liftbetreiber müssten jede Stunde nutzen, um Schneeberge anzuhäufen. Liefen die Kanonen mit voller Kraft, sei zeitgleich kein Pistenbetrieb möglich. In den kommenden Tagen sollen dann immer mehr künstlich beschneite Hänge präpariert und geöffnet werden.

Neblig und mit einer Schneedecke von 35 Zentimetern zeigte sich der Brocken den Spaziergängern. «Vom Nebel ließen sich nur wenige abhalten und genossen das winterliche Wetter», sagte Ingo Nitschke vom Deutschen Wetterdienst (DWD) auf dem mit 1141 Metern höchsten Berg in Norddeutschland. Mit minus acht Grad am Tag war es sehr frostig. Anfang Dezember waren die ersten zwei Zentimeter Neuschnee gefallen. Wenn es in dem Tempo weitergehe, könnten sich die Wintersportfreunde bald freuen, sagte Nitschke. «Zum Rodeln und für eine zünftige Schneeballschlacht reicht es aber allemal», sagte eine Sprecherin der Tourist-Information Schierke. Für das Spuren der Loipen im Sportgebiet sei es noch zu früh.

In Bayern konnten Skifahrer schon am ersten Adventswochenende auf dem Zugspitz-Gletscher abfahren, an diesem Wochenende läuteten weitere Skigebiete im Freistaat die Pistengaudi ein. Mehrere Abfahrten und Lifte am Oberstdorfer Fellhorn waren geöffnet. Der Saisonbeginn war dort wegen zu wenig Schnee um eine Woche verschoben worden. Im Skigebiet Garmisch-Classic gingen am Samstagmorgen die ersten Lifte und Pisten in Betrieb.

Pünktlich zum dritten Advent schneit es am Sonntag wieder - zumindest in Teilen von Deutschland. Da die Niederschläge laut Wetterdienst aber teils auch als gefrierender Regen niedergehen, könne es auf den Straßen glatt werden. Eine seriöse Prognose zu einer möglichen «weißen Weihnacht» sei noch nicht möglich.

Glatteisgefahr besteht im Westen und Südwesten bereits in der Nacht zum Sonntag. Dort fallen Niederschläge zunächst noch als Schnee, später gehen sie mitunter in Regen und Sprühregen über. Auf den Straßen ist dort auch am Sonntag Vorsicht geboten. Den Meteorologen zufolge ist mit Schnee und gefrierendem Regen zu rechnen - bei Temperaturen von null bis sechs Grad.

Östlich der Elbe bleibt es bei Temperaturen von minus ein bis plus zwei Grad noch trocken. Im Norden an der Küste und an exponierten Gipfeln gibt es zunächst starke bis stürmische Böen, später nimmt der Wind ab.

In der Nacht ist es bei Tiefstwerten zwischen drei Grad am Niederrhein und minus drei Grad im Oberpfälzer Wald streckenweise glatt wegen überfrierender Nässe. Unter der Woche wird es dann wieder milder und trockener. Vor allem nachts kann es aber weiterhin glatt werden.

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dpa

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Veröffentlicht am:
15. 12. 2018
19:47 Uhr

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dpa

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15. 12. 2018
19:47 Uhr



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