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Deutscher Wetterdienst rechnet nach Unwettern mit mehr Sonne

In der neuen Woche könnte das Wetter trockener und sonniger werden. In den vergangenen Tagen war vom deutschen Sommer nicht viel zu sehen - stattdessen hatten einige Regionen mit teils starken Unwettern zu kämpfen. Unbeantwortet bleibt erst einmal eine Frage.



Sturmschäden in Rheinland Pfalz
Sturmschäden in Bobenheim am Berg in Rheinland-Pfalz.   Foto: Steil-Tv

Nach starken Unwettern am Freitagnachmittag soll die Sonne zum Beginn der neuen Woche öfter zu sehen sein. Vor allem für die Mitte und den Süden Deutschlands sei das der Fall, hieß es vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Die Temperaturen steigen aber nur allmählich: Während es an den Küsten mit 18 Grad eher frisch ist, liegen die Höchstwerte im übrigen Deutschland zwischen 20 und 24 Grad. Entlang des Oberrheins können 26 Grad erwartet werden.

Am Freitagnachmittag war es in Rheinland-Pfalz und in Hessen «möglicherweise» auch zu Tornados gekommen. Eindeutig lasse sich das allerdings erst frühestens am Montag einordnen, sagte ein DWD-Sprecher. Zuvor müsse ein Tornadobeauftragter prüfen, ob es sich bei dem Unwetter in Bobenheim am Berg im südlichen Rheinland-Pfalz tatsächlich um einen Tornado gehandelt habe. Dies gelte auch für die Unwetter bei Mannheim sowie bei Wetzlar in Mittelhessen, wo es Beschreibungen nach womöglich zu schwachen Tornados gekommen war.

Bei dem möglichen Tornado in Bobenheim am Berg waren nach Angaben der Polizei durch herabfallende Dachziegel mehrere Fahrzeuge und elf Häuser beschädigt worden. Der Sachschaden soll im sechsstelligen Bereich liegen.

Unterdessen stufte die Wetterseite «tornadoliste.de» den Sturm in Bobenheim am Berg sowie im benachbarten Battenberg bereits als bestätigten Tornado ein. Die Internetseite kann einen Tornado nach eigenen Angaben dann eintragen, wenn mehrere unabhängige Augenzeugen einen Tornado gesichtet, fotografiert oder gefilmt haben.

Wegen heftigen Gewitters und mehreren Erdrutschen musste das beliebte Ausflugsziel Kirnitzschtal in der Sächsischen Schweiz gesperrt worden. Die von Einheimischen und Touristen genutzte Kirnitzschtalbahn muss pausieren, bis der Schlamm beseitigt ist, wie ein Polizeisprecher in Dresden sagte. Auch im Erzgebirge und am Flughafen Dresden kam nach DWD-Angaben viel Wasser herunter.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
13. 07. 2019
14:01 Uhr

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dpa

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13. 07. 2019
14:01 Uhr



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