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Bei Corona-Krise in New York zeichnet sich Trendwende ab

New Yorker müssen künftig an bestimmten Orten Gesichtsmasken tragen - doch das Schlimmste scheint vorläufig überstanden. In der Millionenmetropole könnten dabei deutlich mehr Menschen gestorben sein, als bisher angenommen.



Andrew Cuomo
Andrew Cuomo, Gouverneur von New York, zeigt sich zuversichtlich.   Foto: Michael Brochstein/ZUMA Wire/dpa

Im besonders heftig von der Corona-Pandemie betroffenen US-Bundesstaat New York mehren sich die Anzeichen für eine Trendwende. Die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern sei rückläufig, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz.

«Das Gesundheitssystem hat sich stabilisiert», sagte Cuomo. «Die Furcht vor einer Überforderung des Gesundheitssystems hat sich nicht verwirklicht».

18.335 Menschen lägen demnach wegen Covid-19 in Kliniken - weniger als noch vor einigen Tagen. Die Krankenhäuser seien anders als zuvor befürchtet bislang nicht überfordert worden. Das liege vor allem an riesigen Anstrengungen aller Beteiligten. Die Krankenhäuser hätten beispielsweise mehr als 50 Prozent zusätzliche Kapazitäten für Patienten innerhalb von nur einem Monat geschaffen.

Cuomo warnte aber davor, dass der Staat noch nicht aus dem Gröbsten raus sei, man befinde sich nach wie vor in einer «monumentalen Gesundheitskrise». Er wies New Yorker an, an Orten mit Kontakt zu anderen Menschen eine Maske oder eine andere Art von Gesichtsschutz zu tragen. Die Zahl der Toten pro Tag hält sich derweil konstant auf einem hohen Level. Von Dienstag auf Mittwoch starben in dem Bundesstaat mit 19 Millionen Einwohnern demnach 752 Menschen - insgesamt sind es nun bereits mehr als 11.000.

Ein Großteil dieser Toten kommt aus der gleichnamigen Millionenmetropole New York City. Dort könnten bislang sogar deutlich mehr Menschen gestorben sein als bisher angenommen. Die Großstadt an der US-Ostküste fügte ihrer Statistik über die Todesopfer am Dienstag 3778 «wahrscheinliche» Covid-19-Tote hinzu. Damit steigt die Gesamtzahl an Todesopfern in New York City auf mehr als 10.000 - diese wahrscheinlichen Toten sind in der offiziellen Statistik des Bundesstaates aber noch nicht eingerechnet.

Die zusätzlichen Zahlen enthalten unter anderem Kranke, die in der Notaufnahme, daheim oder in einer Pflegeeinrichtung gestorben waren, aber nicht offiziell positiv auf das Virus getestet wurden. Bürgermeister Bill de Blasio hatte schon vor Tagen von deutlich ansteigenden Todesfällen von New Yorker Bürgern in den Wohnungen berichtet.

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dpa

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Veröffentlicht am:
16. 04. 2020
06:15 Uhr

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dpa

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16. 04. 2020
06:15 Uhr



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