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Corona-Kulturprogramm wird verdoppelt

Gerade kleine Kulturbetriebe stellt die Wiedereröffnung nach der Corona-Schließung vor Probleme: Nötige Umbauten zum Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln gehen ins Geld. Die Kulturstaatsministerin füllt deshalb den Fördertopf weiter auf.



Monika Grütters
Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit Maske.   Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbbild/dpa

Im Rahmen des Corona-Kulturprogramms «Neustart» von Kulturstaatsministerin Monika Grütters soll deutlich mehr Geld für die Wiedereröffnung von Kultureinrichtungen zur Verfügung stehen. Der Rahmen soll zunächst von 10 Millionen auf 20 Millionen Euro aufgestockt werden, wie Grütters der «Rheinischen Post» (Donnerstag) sagte.

Wenn es weiteren Bedarf gebe, solle das Programm auch darüber hinaus erweitert werden, sagte ein Sprecher der Kulturstaatsministerin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Grütters hatte das Programm ins Leben gerufen, um vor allem kleinen und mittleren Kultureinrichtungen eine rasche Wiedereröffnung nach der coronabedingten Schließung zu ermöglichen. Der Ansturm auf das Hilfsprogramm, das speziell Investitionen in Umbaumaßnahmen finanziert, überstieg nach Angaben aus ihrem Haus schon in den ersten Wochen das Volumen des Hilfsprogramms.

Grütters berichtete der «Rheinischen Post», dass bereits binnen drei Wochen über 1000 Anträge eingegangen seien. «Unser Sofortprogramm hat ins Schwarze getroffen», sagte die CDU-Politikerin der Zeitung. Gefördert werden Investitionen in den Umbau und zur Ausstattung, etwa der Einbau von Schutzvorrichtungen oder die Optimierung der Besuchersteuerung. Dafür sind zwischen 10.000 und 50.000 Euro pro Kultureinrichtung vorgesehen.

Um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, mussten beispielsweise Museen, Theater und Kinos bundesweit schließen. Die Bundesländer sind bei der Wiedereröffnung nun unterschiedlich weit. Überall, wo der Betrieb wieder aufgenommen wird, müssen Konzepte zur Begrenzung und Trennung von Besuchern her - so können Theater etwa Sitzplätze oder ganze Sitzreihen auslassen, Besucher entlang bestimmter Wege geführt werden oder Trennelemente eingebaut werden.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
21. 05. 2020
15:37 Uhr

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21. 05. 2020
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