zuletzt bearbeitet: 16.03.2011 12:31 Uhr
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Schnelle Seriensiegerin im Schlosspark
Stefanie Wiesmair und Marcus König gewinnen 38. Meininger Silvesterlauf
Meiningen – Stefanie Wiesmair ist beim Meininger Silvesterlauf einfach nicht zu schlagen. Bei der 38. Auflage der Traditionsveranstaltung im Schlosspark gelang der schnellen Athletin vom Sportteam Steinbach ihr fünfter Sieg in Folge. Die Seriengewinnerin stellte in 38:20 Minuten für die zehn Kilometer eine persönliche Streckenbestzeit auf. Bei den Männern trug sich Marcus König (TSV Ostheim) in 35:47 min zum ersten Mal in die Siegerliste ein.
Schon unmittelbar nach dem Start setzten sich der 21-jährige Marcus König aus Willmars, der Erfurter Philipp Heinz und der Ex-Veilsdorfer Matthias Amthor (TG Schweinfurt) an die Spitze des Feldes mit über 250 Teilnehmern. Das leistungsstarke Trio bestimmte bis zum Zielstrich das Geschehen.
König ist in der Volkssportlaufszene noch relativ unbekannt, hat aber im Triathlon bereits auf sich aufmerksam gemacht. Seit gut einem Jahr startet der ehemalige Schüler des Jenaer Sportgymnasiums für den nordrhein-westfälischen Triathlon-Bundesligisten Asics Witten. „Die kurze Pause zum Jahreswechsel wollte ich für eine schnelle Trainingseinheit nutzen“, begründete der ehemalige Schwimmer seinen Start. 2009 steht König vor seiner ersten internationalen Herausforderung, denn er hat sich erstmals für den Europacup qualifiziert.
Meininger Silvesterlauf-Premiere feierte dagegen der zweitplatzierte Philipp Heinz vom LTV Erfurt. Ab dem neuen Jahr wird der 21-jährige Triathlet für das Meininger Sportteam Steinbach an den Start gehen. Da lag es auf der Hand, eine Kostprobe seines Könnens abzuliefern. Nicht ganz sein gewünschtes Tempo konnte Matthias Amthor halten. „Ich hatte mich wohl in der ersten Runde ein wenig übernommen“, sagte der 33-Jährige. Gleichzeitig sollte es für ihn aber auch ein Test in der langfristigen Vorbereitung auf seinen ersten Rennsteig-Marathon sein, der aber nicht ganz gelungen war.
Für Stefanie Wiesmair aus Bad Salzungen hat dagegen der Werra-Cup nach ihrem diesjährigen Gesamterfolg auch bei der nächsten Auflage zunächst Priorität. „Die insgesamt zwölf Wertungsläufe in Thüringen, Hessen und Niedersachsen sind alle sehr anspruchsvoll und bestens als Vorbereitung auf den Rennsteig-Halbmarathon geeignet, den ich 2009 wieder einmal gewinnen möchte.“
Auch die in Meiningen auf Platz zwei gelandete Romana Krause (Sportteam Steinbach) möchte erstmals den Werra-Cup in Angriff nehmen. Doch die Barchfelderin peilt noch weitere Höhepunkte an, so einen Halbmarathon in Davos und natürlich auch den Rennsteiglauf-Halbmarathon. Ihren größten sportlichen Traum möchte die 48-Jährige aber beim New-York-Marathon verwirklichen. „Wenn ich die Trainingspläne von Jürgen Schramm gut umsetze, könnte es vielleicht klappen“, sagte Krause.
Organisationschef Peter Osmann freute sich über die sehr gute Resonanz aus mehreren Bundesländern. „Die erstmalige Einordnung unseres Silvesterlaufs in den Werra-Cup hat wohl zu diesem stattlichen Teilnehmerfeld beigetragen“, begründete Osmann. scw
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