zuletzt bearbeitet: 05.10.2011 09:02 Uhr
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Neue Ideen schlugen ein
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Bereits am Start lagen die drei Erstplatzierten vorn: Zbigniew Kaszewski (Nr. 6), Jens Winkler (59) und Holger Tschaar (58). Fotos: Rüdiger Paura
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Spaßvogel Thomas Nimscholz (Judo).
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Strasse frei für Mama Nicole.
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"Wasser"-Freund Jan Tirschmann.
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Der Jubilar: Bernd Schrader (20./re.).
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Vater & Sohn: Werner + Bernd Keppler.
Meiningen - "Für die Premiere war es unser primäres Ziel, mindestens 300 Teilnehmer an den Start zu bringen. Dass und das gelungen ist, haben wir wohl auch ein wenig den idealen äußeren Bedingungen zu verdanken, obwohl wir auch organisatorisch bis ins kleinste Detail bestens auf den Run vorbereitet waren", erklärte Torsten Wollny.
Bis zum 30. September waren per Internet 147 Voranmeldungen eingegangenen, so viel wie lange nicht mehr. Also stellten sich die Organisatoren auf viele Nachmeldungen ein. "Mit Hucke Timing fanden wir einen kompetenten Partner für die Zeitmessung, wo letztlich auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, um die Veranstaltung reibungslos abzuspulen", so Wollny weiter. Mit diesem Part zog natürlich eine vollkommene neue Qualität in den Meininger Citylauf ein, die von den Läufern mit Wohlwollen honoriert wurde. Durch die mitlaufende Zeitmessungen erhielten sowohl die Läufer als auch die Zuschauer immer aktuelle Infos und konnten das Geschehen live verfolgen. Nach diesem Erfolg müsse man dran bleiben, gab Wollny zu verstehen, und schon bei der 22. Auflage mit weiteren Verbesserungen aufwarten. Vielleicht sollte man die gesamte Laufveranstaltung künftig in die Vormittagsstunden packen, um auch Teilnehmer aus größeren Entfernungen anzulocken. Ein Volltreffer war der Schullauf. Mit insgesamt vier Staffeln wurde zwar noch nicht das Optimale erreicht, so dass sich die Organisatoren für 2012 das Ziel gesetzt haben, dass mindestens zehn bis zwölf an den Start gehen. Ernsthafte Gedanken werde man sich über die Zukunft des Halbmarathons machen, ob der bei dem immer größeren Lauf- und Joggingbedürfnis noch zeitgemäß sei.
Von all den Überlegungen der Organisatoren und ihren neuen Ideen zur bekamen die Teilnehmer nichts mit. Sie konzentrierten sich vielmehr auf ihre Leistungen. Für herzerfrischende und spannende Momente sorgten die polnischen Gäste aus dem Partnerkreis Bytow. Vom Start weg konzentrierte sich der 19-jährige Zbigniew Kaszewski auf die läuferische Streitmacht des Sportteams Steinbach aus Meiningen mit Holger Tschaar und Jens Winkler. Da auch Tschaar aus Gerthausen zum ersten Mal beim Meininger Citylauf am Start war, wusste der 35-Jährige nicht, was auf ihn zukommen würde und dass er sogar zu den Favoriten zählen würde. Erst in der letzten Runde musste sich Holger dem Polen mit einem knappen Rückstand von elf Sekunden in 36:00 geschlagen geben, während Winkler in 36:58 Dritter wurde. Bei den Frauen feierten die polnischen Gäste mit Joanna Kalinowska in 44:03 und Ewelina Dolna in 44:05 einen Doppelerfolg.
Einem Läufer kam eine ganz besondere Ehrung zu. Bernd Schrader (PSV Meiningen 90) bestritt seinen 20. Meininger Citylauf und ist damit unangefochtener Rekordhalter. Auf der Halbmarathonstrecke trug sich mit Thomas Heß aus Belrieth in 1:26:11 Stunden eine Läufer aus der Region in die Siegerliste ein, während bei den Frauen die Jugendliche Josefine Rutkowski aus Meiningen in 1:52:14 h ihren ersten Erfolg feierte. Mit 40 Teilnehmern bewertete Wollny den Jedermannslauf über 5 km als großen Erfolg. Auffallend war die breite Beteiligung des weiblichen Geschlechts. "Auf dieser Schiene ist der Lauf weiter ausbaufähig", betonte Wollny. Auch bei den Nachwuchsläufen über 3 km werde man keine Abstriche machen, wo die talentierte 13-jährige Aurelia Waßmuth (PSV 90) mit der schnellsten Zeit (12:43) ihr Können unter Beweis stellte.
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