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Rabenschwarzer Tag in Pirmasens

Kegel-Bundesliga | Damen des SKK 1926 Helmbrechts kehren mit 1:7-Niederlage zurück. Nur die Mannschaftsführerin Ursula Hübner zeigt annähernd Normalform.

Chancenlos im ersten Auswärtsspiel der Saison waren die 26er Damen beim Aufsteiger ESV Pirmasens. Die Gastgeberinnen boten eine ausgeglichene Mannschaftsleistung, während auf Helmbrechtser Seite nur Nicole Degel und Ursula Hübner ergebnismäßig auf Höhe der Gastgeberinnen lagen.

In dem über sechs Bahnen ausgetragenen Spiel gingen Manuela Seiferth, Nicole Degel und Stefanie Jaschke als Startformation für die 26er auf die Bahnen. Manuela Seiferth zeigte nach langer Pause in der "Ersten" eine ordentliche Leistung. Nach etwas verhaltenem Start und 0:2-Satzpunkten gewann sie die nächsten zwei Bahnen und musste nur aufgrund der weniger erzielten Kegel mit 515:530 Holz den Mannschaftspunkt an ihre Gegnerin abgeben.

Neben ihr lieferte sich Nicole Degel ein enges Match mit Juniorennationalspielerin Vanessa Welker. Den ersten Satz entschied die Helmbrechtserin mit 137:131 für sich, dann konterte die Pirmasenserin mit 145:129 und 144:141. Am Ende hatte aber Nicole Degel die besseren Nerven und glich dank eines starken Abräumens auf der letzten Bahn mit 150:135 nach Satzpunkten aus und holte über das Holzergebnis denkbar knapp mit 557:555 Holz den Mannschaftspunkt.

Einen rabenschwarzen Tag erwischte allerdings Steffi Jaschke. Sie kam mit sich und den Bahnen überhaupt nicht klar und machte nach zwei misslungenen Durchgängen für Yasmin Seiferth Platz. Die Helmbrechtser Nachwuchsspielerin mühte sich redlich, konnte aber die Pleite mit 0:4-Satzpunkten und 457:532 Holz gegen Wetzel nicht vermeiden.

Annähernd Normalform

Damit war die Ausgangslage aufgrund des hohen Rückstands von 88 Kegeln und 1:2 Mannschaftspunkten wie in der Vorwoche gegen Regensburg wenig rosig für die Helmbrechtser Schlussachse. Amilie Lißner konnte sich nach schwachem Beginn zwar steigern, hatte aber mit 1:3 SP und 505:532 keine Chance gegen Gamm, ähnlich wie Kathrin Hoppert. Ihr ging gegen Witt nach zwei ausgeglichenen Sätzen auf Bahn 3 und 4 die Puste aus und sie musste ebenfalls mit 1:3 SP und 493:540 deutlich die Segel streichen. Einzig Mannschaftsführerin Ursula Hübner zeigte annähernd Normalform. Sie lag sogar mit 2:0 Sätzen vorne, konnte den starken Endspurt von Dietz (143+151) aber nicht ganz abwehren und musste mit 2:2 Satzpunkten und 529:553 Holz ebenfalls ihren Mannschaftspunkt verloren geben, so dass am Ende eine deutliche 1:7 Punkte-Niederlage bei 3056:3242 Holz zu Buche stand.

Bis zum nächsten Heimspiel am Sonntag gegen BKSV Stuttgart-Nord müssen die Helmbrechtserinnen unbedingt ihre Form steigern, wenn sie eine Chance auf die ersten Punkte haben wollen. M.H.

    
    

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