zuletzt bearbeitet: 13.05.2011 17:00 Uhr
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Müder erster Hälfte folgt ein Feuerwerk
Handball | Die Damen der HSG sind dank
ihrer Konterstärke im Pokal in Runde zwei.
Ohne Auswechselspieler reiste der Handball-Landesligist HSG Fichtelgebirge im BHV-Pokal zum mittelfränkischen Bezirksligisten TSV Altenberg und konnte erst nach der Pause seine Überlegenheit ausspielen.
HSG Fichtelgebirge: T. Lenhard (8), J. Lenhard (8/2), U. Zeitler (3), F. Zeitler (2/2), Späthling (1), Mages (1)
Schiedsrichter: Dumme/Herpoldsheimer (HG Erlangen); Zuschauer: 100; Strafzeiten: HSG (2), TSV (3). - Schwerer als erwartet taten sich die HSG-Damen gegen einen personell stark auflaufenden TSV Altenberg. Der Gastgeber nutzte die anfänglichen Schwierigkeiten des sehr schwer auf Touren kommenden Landesligisten eiskalt aus und lag nach zehn Minuten mit 4:1 in Front.
Ein bisschen lag es beim oberfränkischen Vertreter an dem Minikader, der in einer überheizten Sporthalle mit seinen Kräften haushalten musste. Trotzdem sind die Vielzahl an technischen Fehlern der Gäste dadurch nicht zu entschuldigen. So konnte Altenberg bis zur Halbzeit auf Tuchfühlung bleiben.
Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Fichtelgebirgler spielerisch und technisch überlegen und setzten mit Kontern die entscheidenden Akzente. Vor allem die Abwehrarbeit vor einer gut reagierenden Keeperin Heike Faltenbacher bildete den Grundstein für die immer sicherer agierenden Gäste. Faltenbacher war es auch, die mit präzisen Zuspielen auf Rechtsaußen Tanja Lenhard gefährliche Konter einleitete, die auch souverän verwandelt wurden.
In dieser Phase konnte der Gastgeber keinen Treffer erzielen und sich die HSG sich bis zur 42. Minute vorentscheidend auf 16:8 absetzen. Der Widerstand des TSV Altenberg war damit gebrochen. Die Oberfranken fuhren nun einen sicheren Pokalsieg nach Hause und qualifizierten sich für die nächste Runde. Walter Lenhard
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