zuletzt bearbeitet: 08.02.2012 15:37 Uhr
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Sorge in Erfurt: Rechtsextreme kaufen Gebäude in Crawinkel
Crawinkel/Erfurt - Rechtsextreme haben in Crawinkel (Kreis Gotha) offenbar einen Gebäudekomplex mit Gaststätte gekauft. Der Kauf habe bereits am 15. Dezember 2011 stattgefunden, sagte Regierungssprecher Peter Zimmermann am Dienstag in Erfurt.
Es sei zu befürchten, dass sich der Ort nun zu einem überregionalen Treffpunkt der Neonazi-Szene entwickele.
Da es sich um einen Verkauf zwischen Privatpersonen gehandelt habe, sei die rechtliche Handhabe der Behörden gegen den Vorgang sehr begrenzt. «Wir zählen jetzt auf ein aktives Bürgertum», sagte Zimmermann. Die knapp 1600 Menschen in der Gemeinde müssten sich nun positionieren.
Bei den neuen Besitzern der Immobilie handele es sich um «zwei langjährig bekannte Rechtsextreme», sagte ein Sprecher des Landesamts für Verfassungsschutz. Einer der beiden Käufer sei der stellvertretende Vorsitzende einer rechtsextremen Gruppierung aus Gotha, sagte Zimmermann. Die Verkäuferin und der beteiligte Makler hätten keinen rechtsextremen Hintergrund. Das Landesamt für Verfassungsschutz habe das Parlament am 26. Januar über den Vorgang informiert.
Am 4. Februar hatte die Polizei bereits eine erste Veranstaltung auf dem Gelände verhindert und dabei 81 Platzverweise erteilt, sagte Zimmermann. Unter den Gästen seien eindeutig der rechten Szene zuzuordnende Musiker gewesen.
Die rechtliche Handhabe der Behörden gegen den Vorgang sei sehr begrenzt. In Crawinkel befand sich während des zweiten Weltkriegs ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald.
Die Linken-Politikerin Martina Renner kritisierte, der jetzt bekanntgewordene Kauf sei «ein weiteres Indiz dafür, dass die Landesregierung keine Strategie zur Bekämpfung des Rechtsextremismus hat».
In der Vergangenheit sorgten Immobilienkäufe von Rechtsextremen in Thüringen immer wieder für Diskussionen. Im Mai 2011 war etwa die ehemalige landwirtschaftliche Landesschule in Guthmannshausen (Kreis Sömmerda) an eine Frau veräußert worden, die sich in rechtsgerichteten Kreisen bewegt. Die Immobilie wird von einem als rechtsextrem eingestuften Verein genutzt. Im Dezember hatte die Landesregierung angekündigt, das Geschäft anzufechten.
Im Juni 2011 kaufte die Stadt Pößneck ein Schützenhaus, um es dem Zugriff der rechten Szene zu entziehen. dapd/dpa
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»Alle 14 Kommentare anzeigen Die neuesten Kommentare
Thoralf hats erfasstvon Rudi.Valentino am 08.02.2012 12:57Was du sagst stimmt. Es will nunmal niemand solche Typen in seiner Nachbarschaft, niemand hat Bock auf sie, und erst recht nicht auf viele davon, z.B. bei Demonstrationen. Das mit den Nahrungsmitteln ist ein konstruktiver neuer Vorschlag. Dann können normale Menschen endlich wieder in Ruhe einkaufen gehen, ohne solchen Typen zu begegnen. |
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ja hab ich das?von Thoralf am 08.02.2012 14:54man stelle sich mal vor man wuerde das wort "nazi" durch das wort "neger" oder "jude" oder sonst was ersetzen dann waere das geschrei gross! entweder gibt es gesetze fuer alle oder jeder kann gleich machen was er will.... die mehrheitlichen bewohner z.b. in duisburg-marxloh wollen auch keine moschee in ihrer nachbarschaft haben, hab noch nie was davon gehoert das eine stadt einer radikalen moslem sekte per vorkaufsrecht ein gebauede abgejagt hat... aber am besten ist es eh wenn man "linker" ist, dann besetzt man naemlich ganz einfach ein leerstehendes haus und wenn sich die eigentuemer wehren und mit der polizei die besatzer raus werfen wollen fangen diese dann auch noch an zu randalieren (siehe berlin)...und man schimpft auf die boese polizei...irgendwie laeuft hier was verkehrt! jeder buerger (und das sind "nazis" auch) sollte hier auch das gleiche recht haben! ansonsten hat es mit einem rechtsstaat nix mehr zu tun! |
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@admin:von sartorius
(48) am 08.02.2012 14:04"das Hauptproblem sind nicht mal die Braunen, sondern weil eben alles Gesockse dann kommt um dagegen zu protestieren. und die sind schlimmer noch " Falls die Forenregeln noch gelten: Wieso wird so ein Beitrag freigeschaltet? ---------------------------------------------------------------- In den Regeln steht nicht, dass man nicht anderer Meinung sein darf. Zugegeben, der Begriff "Gesockse" ist recht derb, aber in einer polemischen Auseinandersetzung verkraftbar. Sie sollten regelgerecht gegen dieses Posting argumentieren, falls Sie sich davon auf die Füße getreten fühlen sollten. Admin |
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@admin:von sartorius
(48) am 08.02.2012 15:18Geht mir trotzdem zu weit. Weil: "2.Der Gebrauch vulgärer, missbräuchlicher oder hasserfüllter Sprache ist untersagt...." Sehe ich das falsch? ---------------------------------------------------------------------- Ihr erster Satz sagt es: Es wäre nach Ihrem Geschmack ein untersagenswertes Wort. Aber über Geschmack lässt sich nicht streiten. Warum diskutieren Sie jetzt mit mir über Ihre Auffassung der Regeln? Das Thema ist doch eigentlich ein ganz anderes? Der Threat wird jetzt geschlossen. Admin |
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