zuletzt bearbeitet: 20.12.2011 09:57 Uhr
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Adieu Chrisamelmart - bis zum nächsten Jahr!
Suhl - Noch einmal warf der Chrisamelmart an seinen letzten Tagen alles in die Waagschale, um sich bei den Suhlern und Gästen der Stadt in guter Erinnerung zu halten. Den kulturellen Schlusspunkt setzten die Musiker von "Sunshine Brass". Sie sorgten am Sonntag mit herzerfrischenden Interpretationen bekannter Weihnachtsmelodien für beschwingte Stimmung.
Einmal mehr erwies sich das Weihnachtsmannbüro auf dem Unteren Markt als Attraktion für Familien. Dort konnten die Kinder dem Weihnachtsmann persönlich ihre Wünsche oder "Sorgen" mitteilen und ein Erinnerungsfoto machen lassen. Vor allem an den Wochenenden war der Andrang groß. "Da haben wir an die 170 Kinder pro Tag gezählt", sagt Nadine Luther, Leiterin des Ordnungs- und Bauaufsichtsamtes. Am Samstag wurde dort der 2000. kleine Besucher begrüßt.
Als begehrte Sammelobjekte erwiesen sich die Glühweinsammeltassen. Von den 7000 Stück kamen über 6000 Stück nicht wieder zurück - sind also über den Pfand von zwei Euro verkauft. Knapp 200 der erstmals angebotenen Chrisamelmart-Beutel wurden verkauft.
Die Neuanordnung der Hütten insbesondere auf dem Unteren Markt habe sich bewährt, schätzt Nadine Luther ein. Nach anfänglichem Ärger hätten sich auch die Frischwarenhändler mit dem querstehenden Bastelhaus arrangiert. Größere Beschwerden von Händlern bezüglich ihres Standplatzes habe es nicht gegeben. Von einer Bevorteilung einzelner Händler, wie etwa des erstmals anwesenden und am Dianabrunnen postierten Dresdener Handbrot-Standes könne nicht die Rede sein. "Im Gegenteil, das ist keine 1A-Lage dort; es gibt keinen Platz, um in Ruhe zu essen und es ist absoluter Durchgangsbereich", wehrt Nadine Luther eine entsprechende Nachfrage ab. Dass einheimische, langjährige Händler auf den Unteren Markt verbannt wurden, sei ebenfalls nicht der Fall. Gastronom Michael Scholz bestätigt das. Er habe seinen Standplatz zum Flammkuchen-Verkauf am Rathaus auf eigenen Wunsch auf den Unteren Markt verlegt, was sich aber nicht bewährt habe.
Letztlich sei man aus städtischer Sicht mit dem Verlauf des Chrisamelmarts 2011 sehr zufrieden, resümiert Luther. "Ich denke, auch die meisten Händler sehen das so". Der logistische und personelle Aufwand für die Stadt sei wieder groß gewesen. "Aber es hat sich gelohnt, wie die Reaktionen zeigen." So erfuhr der Suhler Markt auch überregionale Würdigung. Er wurde unter anderem auf Jump-Radio vorgestellt oder in der Zeitschrift Avanti! als einer der zehn romantischsten Weihnachtsmärkte Deutschlands verzeichnet.
Auf Unverständnis stößt deshalb, dass der Chrisamelmart bereits heute zu Ende geht. Dies entspreche dem Wunsch vieler Händler - vor allem jener, die viel Ware abzubauen und einzupacken hätten, so Nadine Luther. Die gastronomischen Standbetreiber hätten hingegen gerne noch weitergemacht. Auch seitens der Stadt hätte der Markt noch bis Freitag dauern können. "Aber das war von der Händlermehrheit nicht gewollt", so Luther. Bereits heute beginnen die Abbauarbeiten.
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Vier Tage Umsatz verschenkt – Sauber – die Händler schwimmen im Geld…von Mozart am 20.12.2011 15:30Hallo ! hier ist Frau Nadine Luther, Leiterin des Ordnungs- und Bauaufsichtsamtes gefordert. Sie stellen die Vorgaben für den Mart auf – die Händler machen mit – oder die bleiben außen vor! Für die Besucher unserer Stadt ist das nicht zu übermitteln. Immer hört man das Gejammer über schlechte Umsätze. Dann kommen die Gäste, sind in einem falschen Film, wow, hier ist ja wegen Reichtum alles schon geschlossen. Suhl – gute Nacht!!! Der Kunde entscheidet wo, wie und wann er sein Geld ausgibt. Die Gäste bekommen nicht annähernd die Angebote, was in anderen Urlaubsregionen selbstverständlich ist. . Zahlende Kunden erwarten schon etwas mehr für ihre €uros. |
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