erschienen: 19.02.2012 08:56 Uhr
zuletzt bearbeitet: 21.02.2012 07:35 Uhr
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Leitplanke als Sprungschanze: Drei Frauen verletzt
Ebersdorf bei Coburg - Mit zu viel Schwung geht’s nicht nicht ums Eck: Das mussten eine 19-Jährige und zwei weitere junge Frauen schmerzlich erfahren, die am Sonnabendmorgen mit zu hoher Geschwindigkeit die Autobahn 73 an der Anschlussstelle Ebersdorf verlassen hatten.
Die 19-jährige Fahrerin verlor die Kontrolle über das Auto und fuhr geradeaus. Ihr Pkw wurde von der in den Boden abgesenkten Leitplanke wie von einer Sprungschanze ausgehebelt. Nach Angaben der Polizei Coburg überschlug sich ihr Fahrzeug und rutschte 50 Meter weit über die Wiese. Schließlich prallte es gegen die nächste Leitplanke an der Einfahrt zur A 73. Diese wurde in die Einfahrtsspur umgedrückt und blockierte die Einfädelspur. Mit Hilfe von Ersthelfern gelang es den drei jungen Frauen sich aus dem Fahrzeug zu befreien. Alle drei mussten vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen in eine Klinik gebracht werden.
Die Anschlussstelle Ebersdorf war in Fahrtrichtung Suhl für geraume Zeit völlig gesperrt. Sie konnte erst wieder geöffnet werden, nachdem der Straßenmeister die Leitplanke entfernt hatte. Das Fahrzeug wurde laut Polizei völlig demoliert abgeschleppt. Insgesamt beträgt der Sachschaden zirka 6600 Euro.
Unvernunft attestierte die Coburger Polizei allerdings zudem vielen älteren Verkehrsteilnehmern, die am Sonnabend auf der Autobahn 73 unterwegs waren. In Anbetracht des dichten Nebels seien viele zu schnell gewesen. Festgestellt worden war dies u.a. bei der Sicherung einer Unfallstelle bei Lautertal.
Dabei war eine Pkw-Fahrerin in die rechte Außenschutzplanke geschleudert worden. Die Unfallstelle war während der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs von der Feuerwehr Meeder abgesichert worden. Trotz des dichten Nebels mit Sichtweiten von höchstens 100 Metern hätten es viele an der Unfallstelle vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer allerdings nicht für nötig gehalten, ihre Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen und sich sowie andere Verkehrsteilnehmer damit unnötig in Gefahr gebracht, kritisiert die Polizei. cob
Die 19-jährige Fahrerin verlor die Kontrolle über das Auto und fuhr geradeaus. Ihr Pkw wurde von der in den Boden abgesenkten Leitplanke wie von einer Sprungschanze ausgehebelt. Nach Angaben der Polizei Coburg überschlug sich ihr Fahrzeug und rutschte 50 Meter weit über die Wiese. Schließlich prallte es gegen die nächste Leitplanke an der Einfahrt zur A 73. Diese wurde in die Einfahrtsspur umgedrückt und blockierte die Einfädelspur. Mit Hilfe von Ersthelfern gelang es den drei jungen Frauen sich aus dem Fahrzeug zu befreien. Alle drei mussten vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen in eine Klinik gebracht werden.
Die Anschlussstelle Ebersdorf war in Fahrtrichtung Suhl für geraume Zeit völlig gesperrt. Sie konnte erst wieder geöffnet werden, nachdem der Straßenmeister die Leitplanke entfernt hatte. Das Fahrzeug wurde laut Polizei völlig demoliert abgeschleppt. Insgesamt beträgt der Sachschaden zirka 6600 Euro.
Unvernunft attestierte die Coburger Polizei allerdings zudem vielen älteren Verkehrsteilnehmern, die am Sonnabend auf der Autobahn 73 unterwegs waren. In Anbetracht des dichten Nebels seien viele zu schnell gewesen. Festgestellt worden war dies u.a. bei der Sicherung einer Unfallstelle bei Lautertal.
Dabei war eine Pkw-Fahrerin in die rechte Außenschutzplanke geschleudert worden. Die Unfallstelle war während der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeugs von der Feuerwehr Meeder abgesichert worden. Trotz des dichten Nebels mit Sichtweiten von höchstens 100 Metern hätten es viele an der Unfallstelle vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer allerdings nicht für nötig gehalten, ihre Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen und sich sowie andere Verkehrsteilnehmer damit unnötig in Gefahr gebracht, kritisiert die Polizei. cob
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