zuletzt bearbeitet: 07.02.2012 09:35 Uhr
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Theoretisch für jede Frau einen Mann
Schwallungen - Schwallungens Bürgermeisterin Martina Taubert (CDU) nutzte die jüngste Gemeinderatssitzung für einen Blick in die örtliche Statistik.
Nach den neuesten Zahlen leben in der Einheitsgemeinde 2519 Personen, etwa drei Dutzend weniger als im Vorjahr. Die höchste EInwohnerzahl verbuchte die Einheitsgemeinde nach Angaben des Landesamtes für Statistik ein Jahr nach der Eingemeindung von Schwarzbach und Eckardts.
Für 1995 sind hier 2977 Einwohner ausgewiesen. Seither ereilte die Einheitsgemeinde das gleiche Schicksal wie der gesamten Region. Die Zahl schrumpfte Jahr für Jahr. Jetzt etwa 500 Einwohner weniger zu haben, nannte Taubert ein "Achtungszeichen".
In Schwallungen leben nach den neuesten Zahlen 1355 Leute, 666 Frauen und 689 Männer. In Zillbach sind es 480, 242 Frauen und 238 Männer. Eckardts zählt 370 Einwohner (189 Frauen, 181 Männer) und Schwarzbach 314 (151 Frauen, 163 Männer). Insgesamt sind die 1248 Frauen der Einheitsgemeinde gegenüber 1271 Männern in der Unterzahl. Die Bürgermeisterin sah es weiblich: Theoretisch würde damit jede Frau einen Mann kriegen, "das ist das einzig Gute".
14 Geburten standen im vergangenen Jahr 34 Todesfälle gegenüber. 83 Einwohner zogen aus der Einheitsgemeinde weg, 65 meldeten ihren Wohnsitz neu an.
Positiv ist der Trend im gemeindeeigenen Kindergarten. 69 Kinder werden dort betreut, "Tendenz steigend". Momentan besuchen die Einrichtung sieben Kinder unter zwei Jahren, zehn zwischen zwei und drei Jahren und 52, die den dritten Geburtstag bereits gefeiert haben. Betreut werden sie von elf Erzieherinnen mit einem 32-Stunden-Vertrag, die Leiterin arbeitet Vollzeit. In der Küche und für die Reinigung sind Teilzeitkräfte tätig.
Im Bauhof der Gemeinde sind sechs Mitarbeiter und eine Kraft stundenweise beschäftigt. Der Fuhrpark wurde im vergangenen Jahr erweitert und reicht vom Auslegemulcher bis zum Wegehobel. Die Bauhof-Leute sind die Hausmeister der 18 gemeindeeigenen Gebäude, sie sind für die Straßenunterhaltung zuständig, übernehmen den Winterdienst im Ort und bei Unternehmen, pflegen vier Friedhöfe, sechs Sport- und fünf Spielplätze, kümmern sich um die Gewässerunterhaltung, die Waldwege und den Werratalradweg, helfen Vereinen, unterstützen die Feuerwehr und sind bei Hochwasser im Einsatz. Damit, sagte Martina Taubert, seien "nur die Hauptaufgaben" genannt.
Erfreulich nannte die Bürgermeisterin die Zahlen, die sie unter der Überschrift "Vereine" verkündete. Die 34 Vereine zählen 1329 Mitglieder, "das halbe Dorf ist in einem Verein organisiert". Das sei "sehr beachtlich" und sage einiges über das aktive Leben im Dorf. 19 der Vereine sitzen in Schwallungen und zählen 810 Mitglieder. In Zillbach sind 202 Einwohner in sechs Vereinen aktiv, in Eckardts 132 Einwohner in fünf Vereinen und in Schwarzbach 185 Einwohner in vier Vereinen.
Schwarzbach führt bei der jüngeren Generation. 37 junge Leute sind im Jugendverein aktiv, in Zillbach sind es 23, in Schwallungen 21 und in Eckardts 16. Die Jugendbetreuerin ist für alle vier Orte zuständig, kümmert sich um eine sinnvolle Freizeitgestaltung für die Jugendlichen und versucht dabei auch, das Ehrenamt zu fördern. uf
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