zuletzt bearbeitet: 20.02.2012 07:28 Uhr
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Kaminski, zum Zweiten
Der parteilose Schmalkalder Bürgermeister Thomas Kaminski wird am 22. April erneut als SPD-Kandidat zur Wahl antreten. Die Parteibasis hat ihn am Freitag einstimmig nominiert.
Schmalkalden - Für die Schmalkalder Sozialdemokraten ist Kaminski ein erfolgreicher Bürgermeister - und eben auch ein Stadtbaumeister. Die zwölf am Freitag zur Nominierung anwesenden Mitglieder des Stadtverbandes gehen davon aus, dass der Stadtchef künftig weitere Akzente für eine beispielhafte Stadtentwicklung setzen kann. "Ich nehme die Nominierung sehr gern an", betonte der Bürgermeister mit Blick auf eine mögliche zweite Amtszeit.
Am erfolgreichen Ausgang dieser Wahl hat SPD-Kreisvorsitzender und Landratskandidat Peter Heimrich keinen Zweifel. "Es wird aus meiner Sicht ohnehin das Jahr der Veränderung sein", kündigte dieser vollmundig an. Sowohl im Landkreis als auch in Meiningen werde es neue sozialdemokratische Führungspersönlichkeiten geben. "Nur in Schmalkalden sollten die Bürger auf Stabilität setzen", findet Heimrich.
Während den Sozialdemokraten mit dessen Nominierung vor knapp sechs Jahren eine Überraschung gelungen war, wisse man nun, dass aus dem einstigen Nobody ein Bürgermeister mit Profil und Durchsetzungsvermögen geworden ist. Es sei in diesem Zusammenhang ein beredtes Zeichen, wenn die anderen Parteien bisher keine eigenen Kandidaten aufgestellt haben. "Da traut sich eben keiner heran", sagte der SPD-Kreisvorsitzende über den bisherigen Kurs Kaminskis.
Der parteilose Amtsinhaber relativierte die ihm zugeschriebene Erfolgsstory. Denn er habe mit der folgenden Kommunalwahl eine starke SPD-Fraktion mit Peter Handy an der Spitze zur Seite gehabt und mit dem SPD-Stadtverband und dessen Vorsitzender Heike Fischer immer auf eine zuverlässige Basis bauen können. "Außerdem muss man anerkennen, dass es schon etliche Vorplanungen für Investitionen, wie den ersten Teil der Stadtbodensanierung, gab", sagte Kaminski. Es sei dann aber auch seinem Geschick und dem Durchsetzungsvermögen der Sozialdemokraten geschuldet, dass die Entwicklung in der Stadt fortgesetzt und noch umfassender fortgeschrieben werden konnte. Mit Blick auf sein Wahlprogramm aus 2006 legte Thomas Kaminski in der Versammlung am Freitagabend zugleich Rechenschaft ab. In wirtschaftlichen Fragen bilanzierte er unter anderem neu entstandene Gewerbeflächen an der Kammgarn, die Wiederansiedlung von Viba und die derzeitige Belebung der Fläche Striegel-Erbe. Eine Arbeitslosenquote von nur 6,8 Prozent sei Beleg für eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik. Die Aufwertung der Innenstadt, die Belebung von Tourismus, Handel und Gastgewerbe seien Indizien für weitere Erfolge. "Über die Fortführung der Stadtbodensanierung bis zum Schloss hinauf redet man heute gar nicht mehr, das ist selbstverständlich geworden", beschrieb der Bürgermeister eine Millioneninvestition. Nicht zufrieden sei er mit der Ausweisung von neuen Wohngebieten. Zur Erinnerung: Bürgermeister Kaminski hatte das Projekt "Genial zentral" für Wohnbebauungen vorgesehen. Doch das Quartier Obertor/Schlossküchenweg blieb bis heute unbelegt.
Stolz könne er auf die sozialen Sicherungen in der Stadt sein. Niedrige Kindergartengebühren, die kostenlose Nutzung der Bibliothek für Kinder, die bisherige Unterstützung der Vereine und anderes mehr seien da zu nennen. "Jetzt kürzt das Land die Zuweisungen, da fehlt Schmalkalden eine Million Euro", sagte der SPD-Kandidat, aktuelle Probleme nicht ausklammernd. Deshalb müsse die Stadt strikt sparen.
Das habe nichts, wie manch einer behauptet, mit den Kosten für die Landesgartenschau zu tun. Diese biete Schmalkalden vielmehr die Chance, sich mit gesonderten Zuschüssen für die Zukunft fit zu machen. Obendrein könne man für eine Wiederkehr der Besucher 2017 werben, dann wird auch in Schmalkalden 500 Jahre Reformation gefeiert werden. Als Aufgabe für die Zukunft benannte Kaminski weiter die bessere Einbindung der Fachhochschule Schmalkalden in die Stadt. Die Bildungs- und Forschungsstätte sei nicht nur als Ausbildungsort und für die Industrie, sondern auch als "Keimzelle für Wachstum und Zuzug interessant". Ein vielfältigeres Angebot für die Jugend zu schaffen, bleibt ebenso eine Herausforderung in der avisierten zweiten Amtsperiode.
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schallendes Gelächtervon superseven am 29.02.2012 20:55Es traut sich keiner ran weil die verbrannte Asche keiner mehr haben will... und noch ist nicht aller tage abend. Erst LAGA 2013 jetzt 2015 und wenn man dann feststellt das es nicht so einfach geht wie man sich das vorstellt wird sie halt auf 2017 verschoben wobei ich wegen diesem Projekt nur noch den Kopf schütteln kann. Und zu dem Thema arbeitslosenquote Herr Kaminski stellen sie sich mal Montag früh in Wernshausen an die Bushaltestelle und schauen Sie mal was da alles richtung Fulda oder noch weiter fährt... |
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Zeiten ändern sich, oder auch nicht...!von paranormal am 21.02.2012 08:27Tja, und als ob nichts gewesen ist - geht es in die nächste Runde. Die Fragen bleiben - und Taten fehlen. Meine Stimme hat der ´Gute Herr´ schon lange verloren - und das nicht erst seit der LGS! ... |
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