zuletzt bearbeitet: 21.09.2011 09:57 Uhr
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Ehre dem Schmalkalder Werkzeug
"Qualitätswerkzeuge aus Thüringen" sind zurzeit im Deutschen Werkzeugmuseum in Remscheid zu sehen. Ein Schirmherr der Sonderschau ist Schmalkaldens Bürgermeister Thomas Kaminski.
Schmalkalden - Hochwertige Zerspanungswerkzeuge, Handwerkzeuge und Messzeuge sind seit dem 14. September im Rahmen einer Sonderausstellung "Qualitätswerkzeuge aus Thüringen" in Remscheid zu sehen. An der repräsentativen Ausstellung im dortigen "Deutschen Werkzeugmuseum" beteiligen sich insgesamt zehn Firmen aus der Region Schmalkalden sowie die GFE als Forschungseinrichtung. Organisiert wurde die Ausstellung von Schmalkalder Seite aus durch das Cluster "FerMeTh - Fertigungstechnik Metallbearbeitung Thüringen. Die Anregung dazu hatte bereits vor einem Jahr der Fachverband Werkzeugindustrie (FWI) während eines Besuches in Schmalkalden gegeben. Zur Eröffnung der Sonderausstellung war Schmalkaldens Bürgermeister Thomas Kaminski in Begleitung der Geschäftsführer und Vertreter der ausstellenden Unternehmen eigens dazu nach Remscheid gereist. Gemeinsam mit Remscheids Oberbürgermeisterin Beate Wilding hatte er die Schirmherrschaft über diese Ausstellung, die bis zum 6. November dauert, übernommen. In kurzen Ansprachen würdigten Rainer Langelüddecke, Geschäftsführer des Fachverbandes Werkzeugindustrie (FWI), der Direktor des Deutschen Werkzeugmuseums, Dr. Urs Diederichs, sowie seitens FerMeTh der GFE-Geschäftsführer Frank Barthelmä die langjährige Partnerschaft von Firmen und Forschungseinrichtungen beider Regionen. Nicht zuletzt ist auch die Gründung von Tochterfirmen namhafter Unternehmen aus dem bergischen Raum in Thüringen ein sichtbares Zeichen für die erfolgreiche Zusammenarbeit beider Regionen.
Im Anschluss an die Grußworte der Bürgermeister von Remscheid und Schmalkalden trug sich Thomas Kaminski in das "Goldene Buch" der Stadt Remscheid ein. Anschließend hatten die Firmen Gelegenheit, sich und ihre Produkte vorzustellen und Fragen zu beantworten. Veranstalter und Gäste waren sich darin einig, dass die Leistungsschau bereits jetzt als ein Erfolg zu werten ist. Das zeigte vor allem das rege Interesse vieler Remscheider Bürger und auch Unternehmen am Eröffnungstag.
Dass die Stadt Schmalkalden und ihre Umgebung in einem Zug mit dem Bergischen Land und der Stuttgarter Region als Zentrum der deutschen Werkzeugindustrie genannt worden ist, mache schon stolz, sagte Kaminski unserer Zeitung.
Seit 1967 besteht das Werkzeugmuseum in Remscheid, das einzige Museum dieser Art in Deutschland. Es beherbergt eine umfangreiche technik-, sozial- und kulturgeschichtliche Sammlung von Werkzeugen verschiedener Jahrtausende, von der Steinzeit bis ins 21. Jahrhundert. sk/sö
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