zuletzt bearbeitet: 18.02.2012 09:14 Uhr
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Wenn "die Russen" da sind, geht's bunt rund
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Die Russen kamen nach Dreißigacker, um den Karnevalsverein in seinem närrischen Treiben zu unterstützen ...
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Hausmeister Fritsche ging ins Publikum und begeisterte mit seinen flotten Sprüchen. Fotos: privat
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Überraschung für "Helene Fischer": Die Narren hatten "ihre Eltern" aus Krasnojarsk in die Narhalla geladen.
Meiningen - Es war eine gelungene 2. Karnevals-Saison in Meiningen-Dreißigacker unter dem Motto "Die Russen sind da!" Durch das Programm führte die Präsidentin des Dreißigäckerer Karneval-Vereins, Petra Hübner-Eberwein, als russische Zarin verkleidet. Als Gäste kamen Hausmeister Fritsche, der das Publikum mit wackelndem Gebiss und flotten Sprüchen begeisterte. Der letzte Kiffer vom Dolmar ( Jens Linser aus Metzels) dobte das Publikum mit Keksen. Ein russischer Maler, der nicht mit Farben sondern mit Menschen malte, wurde von "Cindy aus Marzahn" unterstützt. "Monika Hauf" und "Klaus Dieter Henkler" waren froh, wieder mal auftreten zu können, vor lauter Freude ließ Monika ihre Unterwäsche durchs Publikum fliegen.
"Ivan Rebroff" brachte die Putze vom Bolschoi Theater mit, das Publikum staunte nicht schlecht, als der Kittel fiel und diese mit Spitzentanz anfing. Zwei Russen machten auf ihrer Pilgerreise Metzels - Christes - Mailand - Rom in Dreißigacker halt und erzählten von ihren Erlebnissen. Mit der Trischtratsch-Polka - gespielt auf einer Eisenbahnschiene mit Hammer und Sichel - begeisterten sie das Publikum und kamen ohne Zugabe nicht von der Bühne. "Unsere Bürgermeisterin versuchte sich an einem Liedbeitrag. Zwei Babys erzählten aus ihrer Kinderstube und konnten mit gekonnten Wortspielereien das Publikum für sich begeistern. Sie saßen in überdimensionalen Kinderstühlen. Unsere Garde Mädchen hatte ihren ersten Tanzauftritt und meisterte diesen mit Bravour", so die Präsidentin. "Alles in allem ein Programm mit Superstimmung und gut gelauntem Publikum."
Beim folgenden Seniorenfasching erfreuten auch die Kleinsten mit ihrem Tanz die wenigen Besucher, die den Weg gefunden hatten ...
Die Gruppe Tschingiskahn, das Männerballett mit weiblicher Unterstützung, tanzte sich die Seele aus dem Leib. Keiner im Saal blieb mehr auf seinem Stuhl, als Startänzer Steffen Seeler seine russische Tanzeinlage zeigte. Stargast des Abends war "Helene Fischer" mit Band.
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