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Rasen ab April gesperrt

Die Straße am Rasen wird 2012 erneuert. Voraussichtlich ab Ende April ist dort eine Vollsperrung für ein halbes Jahr nötig.

Von Uwe Appelfeller
  • Am Rasen in Ilmenau werden in zwei Monaten die Bauarbeiten beginnen. Mit einer Vollsperrung und Parkplatzmangel ist dann zu rechnen. Foto: b-fritz.de
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Ilmenau - Die Neugestaltung der Straße am Rasen in Ilmenau nimmt konkrete Form an. Gestern stellte Stefan Schmidt vom Ingenieurbüro Dittrich und Partner das Großprojekt den Ilmenauer Bauausschuss-Mitgliedern vor.

Was für Anwohner und Verkehr wohl am Wichtigsten ist: Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich am 22. April mit Kanalarbeiten des Wasser- und Abwasserverbandes Ilmenau (WAVI). Dann steht eine Vollsperrung im Raum - man werde wohl nicht darum herumkommen, meinte Bauausschuss-Vorsitzender Kurt Retzlaff, auch wenn der eigentliche Straßenbaubeginn erst für Juni vorgesehen sei. Bauende ist am 30. November geplant.

Wie die Schwanitzstraße

"Man kann sich die Straße später vom Erscheinungsbild etwa so vorstellen, wie die Schwanitzstraße", erklärte Thomas Schmidt gestern. Das wäre eine deutliche optische Aufwertung des Rasens. Zumindest hatte Ausschussmitglied Karl-Heinz Kühn (CDU) gestern gesagt, der Rasen biete von oben her derzeit "keinen schönen Anblick".

Die Straße wird deutlich breiter - bis zu sechs Metern - mit Ausnahme der Engstelle am unteren Ende des Rasens, wo Zwetschenberg und Güldene Pforte einmünden. Johannes Hoefert (berufener Bürger) kritisierte, dass es in den letzten Jahren ein Schwachpunkt der Bautätigkeiten in Ilmenau sei, dass an Engstellen immer zulasten der Fußgänger gespart würde. "Die Engstelle ergibt sich durch die Haus-Bebauung. Wir wollen auf jeder Seite mindestens einen Meter Fußweg lassen, damit Leute mit Kinderwagen oder Rollstuhl genug Platz haben", sagte Schmidt. Am unteren Ende wird die Straßenbreite dann nur 3,50 Meter betragen.

Der Rasen bleibt zwar nach wie vor Einbahnstraße. Die große Breite von sechs Metern im oberen Teil resultiert aber aus der Forderung des Straßenbauamtes, dass dort im Bedarfsfall (also notfalls im Winter) Begegnungsverkehr möglich sein soll. Links und rechts werden parallel zur Straße Auto-Stellflächen entstehen. Von den bisherigen Parkplätzen, die nur am rechten Straßenrand (mehr oder weniger durch wildes Parken) entstanden waren, sollen aber so gut wie keine wegfallen, hieß es gestern.

Wenig Parkplätze beim Bau

Während der Bauarbeiten könnte die Parkplatzsituation aber zum Problem werden: Ausschuss-Mitglied Paula Palm (Linke) hatte sich erkundigt, wo die Anwohner dann parken sollen.

Das müsse man die Straßenverkehrsbehörde fragen, hieß es, und Kurt Retzlaff befürchtete: "Einschränkungen wird es auf jeden Fall geben, die Anwohner werden ihre Autos woanders abstellen müssen."

    
    

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Die neuesten Kommentare

laufen

von Mario_Hana am 21.02.2012 18:25
Die kostenlosen Parkplätze an der Festhalle und in der Oberpörlitzer Straße sind doch von dort in zehn Minuten locker zu Fuß zu erreichen. Wer es bequem haben will muss halt zahlen.
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Nachfragen!

von cordoba am 21.02.2012 19:44
@Mario_Hana
Sie bellen leider den falschen Baum an,ich bin kein Anlieger des Rasens.Der Rasen hat noch 2 Parallelstraßen,Hinteren Rasen,Porzellanstraße.Bei der Porzellanstraße mit einem gewissen Zeitraum,dann der Hinterer Rasen,nun der Rasen,ist man als unmittelbarer Anlieger,schon fast permanent und jährlich auf Parkplatzsuche.So ein permanentes Baugeschehen wünsche ich nicht mal der Siemensstraße;)Hat was mit Ende der Geduld zu tun.Bei den gestiegenen Spritpreisen ist es nicht mehr unbedingt zu erwarten,ewig rumzukurven im Stadtgebiet ein Parkplatz zu finden.Und noch ne Anmerkung...ich wette,das sie die Porzellanstraße als Alternativstrecke zum Rasen fahren,um ein wenig abzukürzen.Vorschlag:Fahren sie doch die große Runde,sie wollen es doch nicht bequem haben und zahlen dafür drauf;)
(0)

Provinzprobleme

von Mario_Hana am 26.02.2012 19:12
Ich wohne am Stollen und habe die Straßensperrung der Oehrenstöcker Straße/Krankenhausstraße letztes Jahr aufgrund der Ruhe eher als positiv empfunden, auch wenn ich dann mit dem Auto eine größere Runde fahren musste. Na und? Auto hat doch Dach und ist bequem. Die Mentalität, sein geparktes Auto unbedingt vom Fenster aus sehen zu müssen ist doch eher provinziell. Eine Freundin von mir ist in München froh, wenn sie Abends im Umkreis von 1 km einen Parkplatz findet. Die lächelt über hiesige probleme müde.
(0)

Logisch!

von cordoba am 21.02.2012 17:32
Scheint ein später Faschingsscherz zu sein''Einschränkungen wird es auf jeden Fall geben,die Anwohner werden ihre Autos woanders abstellen''Gehe von aus,das keine Straßenbaufirma zwischen den Autos buddeln möchte;)Nur,egal bei welchen Straßenbauvorhaben,nach den Abstellmöglichkeiten der Autos von Anwohnern,wird immer zuletzt gefragt,die finden schon was.Durch die neu gebauten Straßen Porzellanstraße,Hinterer Rasen,sind schon Parkplätze weg gefallen,die etwas weitere Parkplätze,sind mit Anwohner-Parkplätzen ausgewiesen.Zum Abstellen kaum noch Möglichkeiten.Und die 30-40 Autos,die entlang des Rasen stehen,lassen sich nicht so einfach in die Hosentasche stecken oder über die Haustür hängen;)Alternativ sind dann nur noch mit Kosten verbundene Parkplätze in der Erfurter Straße*Friedhof*,wie die Gülden Pforte.Wette,die Stadt möchte nicht auf Geld verzichten,stellt die Plätze den Anwohnern nicht kostenfrei zur Verfügung oder doch?;)
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