zuletzt bearbeitet: 22.02.2012 09:55 Uhr
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Initiative für gemeinsame Jugendfeuerwehr
Die Freiwillige Feuerwehr von Wümbach nutzte ihre Jahreshauptversammlung für neue Vorschläge.
Wümbach - Die Wehrleitungen der drei Freiwilligen Feuerwehren von Wümbach, Bücheloh und Gräfinau-Angstedt haben sich auf einen Vorschlag der Wümbacher darauf verständigt, eine gemeinsame Jugendfeuerwehr der Wolfsberggemeinde ins Lebens zu rufen. Darüber informierte Wehrführer Stefan Risch die 49 Mitglieder der Wümbacher Feuerwehr auf ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung.
"Wümbach ist für seine gute Jugendfeuerwehr bekannt", erklärte Risch und wies nicht zuletzt auf den 1. Platz hin, den die jungen Wümbacher Feuerwehrleute beim Sternmarsch des Kreises im vergangenen Jahr belegten. "Leider ist die Jugendfeuerwehr in Bücheloh nicht mehr auf die Beine gekommen", konstatierte Risch. "In Gräfinau-Angstedt gab es nie eine Jugend-Feuerwehr. Aber um der Zukunft der Wehren in den drei Orten der Wolfsberggemeinde sollten wir über solch einen Schritt nachdenken."
Erste Kontakte mit der Regelschule für eine engere Zusammenarbeit wurden bereits aufgenommen; für Ende April ist ein Schnuppertag geplant. "Wir denken an eine Ausbildung aller vierzehn Tage immer in einer anderen Wehr der Wolfsberggemeinde, so dass alle Nachwuchsfeuerwehrleute zur Ausbildung fahren müssen, aber auch einmal Heimrecht haben", so Risch.
Mit dem vergangenen Einsatzjahr zeigte sich Stefan Risch nicht unzufrieden. Die Freiwillige Feuerwehr von Wümbach umfasst derzeit 49 Mitglieder: 29 in der Einsatzabteilung (davon vier Frauen), zehn in der Alters- und Ehrenabteilung (davon zwei Frauen) und zehn Jugendfeuerwehrleute. Das Durchschnittsalter der Einsatzabteilung beträgt 34,1 Jahre.
Im vergangenen Jahr haben drei Kameraden die Wehr wegen Wegzug verlassen müssen. Kamerad Ernst Paul Risch wurde mit 18 Jahren von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung aufgenommen.
Mit nur drei Einsätzen waren die Aktiv-Zeiten 2011 übersichtlich: Ein Fehlalarm betraf Horn und Bauer im Gewerbegebiet und zwei Einsätze betrafen Ölspuren. "Dafür hatten wir schon in diesem Jahr wieder zwei Einsätze", erzählte Risch: "Einen Fehlalarm bei Horn und Bauer sowie die Beseitigung einer Ölspur."
Der Winter tut der Wümbacher Feuerwehr insofern ganz gut, da einige Kameraden witterungsbedingt nicht arbeiten und so die Tagesbereitschaft absichern können. "Das ist in den Sommermonaten kaum zu erreichen", erklärte Risch, "auch wenn wir unsere Einsätze mit drei, vier Mann auch tagsüber immer absichern konnten."
Obwohl die Wümbacher über neun Atemschutzgeräteträger verfügen, würde sich Wehrführer Risch wünschen, "wenn noch einige Kameraden einen entsprechenden Lehrgang besuchen würden." Ganz besonders trifft das auf Gruppenführerlehrgänge, die derzeit nur von ihm selbst und Eike Herzer absolviert wurden: "Zwei weitere müssen noch!"
Eine gute Nachricht gab es außerdem von Bürgermeister Juchheim: Er hat sein Versprechen von der Einwohnerversammlung eingehalten und vergangene Woche die versprochenen neuen Stiefel geliefert "für alle Kameraden, die welche gebraucht haben", so Risch.
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