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"So schön und unbekannt"

Kaltenlengsfeld hat jetzt zwei offiziell ausgewiesene Rundwanderwege, die mit dem ersten Kaltenlengsfelder Wandertag eröffnet wurden.

  • An der Rhön-Brise oberhalb von Kaltenlengsfeld fanden sich die Wandergruppen zusammen, die auf der kleinen und großen Rundwanderstrecke unterwegs waren. Bei bestem Oktoberwetter war die Eröffnung der Rundwanderwege ein voller Erfolg. Fotos (2): Katja Schramm
  • So sieht die neue Beschilderung aus - in Blau gehalten und mit Nummerierung der jeweiligen Wanderroute.
Bild von
Kaltenlengsfeld - Es war ein Herbsttag, wie er auch im Bilderbuch nicht hätte schöner beschrieben werden können. Ideal, um die neu angelegten Rundwanderwege von Kaltenlengsfeld einzuweihen.

50 begeisterte Wanderer zogen los, um die beiden Wege zu erkunden. Aufgeteilt in zwei Gruppen waren die einen auf der Drei-Kilometer-Strecke unterwegs, die vom Kaltenlengsfelder Dorfgemeinschaftshaus bergauf zur Rhön-Brise führt. Die anderen machten sich bereits am Vormittag auf den Weg über 15 Kilometer. Diese Strecke sei besonders für geübte Wanderer geeignet und ist unter Insidern auch als Vier-Hütten-Panorama-Rundweg bekannt, weiß Udo Bauer. Für diese Tour sollte Zeit mitgebracht werden, sie bietet den Wanderern einen wunderbaren Ausblick auf das Panorama des Thüringer Waldes, während sich auf der anderen Seite die Bergkuppen der Rhön erstrecken. Neben der herrlichen Sicht bis zum Inselsberg zum einen und zur Milseburg zum anderen gibt es vier Möglichkeiten einzukehren - die Turmuhrenklause auf dem Amönenhof, Hümpfershäuser Hütte, Roßhofhütte und Rhön-Brise.

Die Wanderstrecken bieten für jeden Geschmack etwas. Für Familien oder den sportlichen Wanderer haben beide Wege eines gemeinsam - Natur pur mit imposanten Aussichten und Einkehrmöglichkeiten in urige Hütten. Dass die neue Beschilderung ihre Premiere bestens überstanden hat, beweist auch, dass beide Wandergruppen ihr Ziel am Nachmittag auf der Rhön-Brise erreicht haben. Mit dabei auch die befreundeten Wanderer aus Haselbach, die von der Rhön-Brise aus ihrem Hausberg zuwinken konnten, dem Kreuzberg in der bayerischen Rhön.

Erkennbar sind die neuen Schilder, die von Udo Bauer und Peter Lochner angebracht wurden, an der weißen Schrift auf blauem Grund. Die beiden Kaltenlengsfelder sind ehrenamtlich für die Beschilderung und Pflege der Rundwanderwege verantwortlich. Durch ihre Heimatverbundenheit und die Freude am Wandern sind Udo Bauer und Peter Lochner besonders glücklich, dass es um Kaltenlengsfeld nun zwei offiziell ausgewiesene Rundwanderwege gibt. Über das Rhönforum wurde es möglich, im Rahmen des Wegenetzprojektes. Ziel ist es, "den Wildwuchs von Wanderwegen in der gesamten Region zu vereinheitlichen". Das Wegeprojekt ist eingebunden in das Wanderweltprojekt der Arge Rhön und die thüringenweite Überarbeitung durch Forsten und Tourismus. Die Finanzierung ermöglicht der Freistaat Thüringen im Rahmen des Regionalbudgets Thüringer Rhön. Die Pflege der Vielzahl an Wanderwegen könne durch die Gemeinden unmöglich geleistet werden. Deshalb und um die Rhön noch stärker als Wanderregion zu etablieren, erfolgte in den letzten Jahren die Überarbeitung aller Wanderwege. Neben den Qualitätswegen wie dem Hochrhöner und dem Wegenetz des Rhönklubs, wurden etwa 50 örtliche Rundwege erarbeitet. Alle Rundwege beginnen an öffentlichen Parkplätzen. Dort sind Schautafeln aufgestellt, die die Wanderer über Besonderheiten an den Strecken und über die Wegbeschaffenheit informieren. Die Gestaltung der Schilder und Schautafeln sind gleich gehalten zu denen in Hessen und Bayern. Dadurch wird ein einheitlicher Standard geschaffen, der jedem Gast in der Rhön beim Wandern eine schnelle und einfache Orientierung bietet.

Das Rhönforum plant einen Wanderführer, der zu Jahresbeginn 2013 erscheinen soll. Darin werden die thüringischen Rhön-Rundwege aufgeführt, mit Wegebeschreibung, Höhenprofil, Parkplätzen, Gastronomie. Für die Rhöngemeinde Kaltenlengsfeld ist das eine gute Möglichkeit, die wunderbare Natur und den Ort über die Grenzen hinaus auch anderen vertraut zu machen. "Hier ist es so schön und so unbekannt", finden Udo Bauer und Peter Lochner, "das soll sich nun ändern". sch

    
    

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