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Im Goethepark-Center in Bad Salzungen wird es in diesem Jahr größere Veränderungen geben.

  • Goethepark-Center in der Bad Salzunger Bahnhofstraße: Medimax geht raus, Tegut vermutlich auch. Foto: Heiko Matz
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Bad Salzungen - Das Goethepark-Center (GPC) wurde 1997 eröffnet. Die rund 6000 Quadratmeter Verkaufsfläche waren in den vergangenen 14 Jahren immer mit verschiedenen Läden und Einrichtungen belegt.

In diesem Jahr wird sich wohl einiges ändern im gut besuchten Einkaufszentrum in der Bahnhofstraße. Die Fläche des Elektromarktes "Medimax" wird im Sommer frei, weil Inhaber Helmut Briese gegenüber dem Bahnhof einen Neubau errichtet. Am 30. August soll dort der neue Markt eröffnet werden, spätestens dann ist die Fläche des "Medimax" im GPC frei. Oder auch schon wieder belegt. Michael Vormbrock, Geschäftsführer des Center-Managements, ist optimistisch, schnell wieder Angebote rein zu bekommen. "Mit welchem Sortiment wir hier aufwarten werden, kann ich noch nicht sagen, da laufen noch einige Verhandlungen", sagt er. Sicher werde es "kleinteiliger" werden, nicht ein solch großer Markt oder eine Kette. "Wir haben in den vergangenen Jahren nie Sorge gehabt, Flächen wieder zu vermieten. Immerhin kommen täglich durchschnittlich 7000 Kunden in den Markt, das ist schon ein Größe für eine Stadt wie Bad Salzungen." Hochgerechnet über 2 Millionen Kunden pro Jahr belegen, dass das Einkaufscenter sehr gut angenommen wird.

Nun pfeifen es seit Wochen die Spatzen von den Dächern: Der Lebensmittelmarkt Tegut will sich angeblich aus dem Goethepark-Center zurückziehen. Das Gerücht hält sich hartnäckig. Das Lebensmittelunternehmen Tegut selbst hält sich mit einer Aussage zur Zukunft in Bad Salzungen bedeckt. "Wir bitten um Verständnis, dass wir im Moment keine Auskunft zum Sachverhalt geben", sagte Pressesprecherin Andrea Rehnert auf Anfrage. Center-Manager Vormbrock jedoch geht davon aus, dass es in der zweiten Jahreshälfte keinen Tegut-Markt mehr in dem Einkaufscenter gibt. Und bedauert das sehr. Gerne hätte er weiterhin Lebensmittel hier, doch die Chancen sind seiner Meinung nach gering. Das habe vor allem damit zu tun, dass sich der Stadtrat eindeutig für "Kaufland" ausgesprochen hat. In der Nähe eines solchen großen Marktes einen weiteren Lebensmittelmarkt anzusiedeln, scheint Vormbrock so gut wie unmöglich. In den vergangenen zwei Jahren habe er alle großen Lebensmittelhändler abgegrast, keiner wolle sich jedoch gegenüber von "Kaufland" ansiedeln. Die Konkurrenz sei zu groß, zumal es schon viele andere Lebensmittelmärkte in der Kreisstadt gibt. "Kaufland" selbst wurde angeboten, ins Goethepark-Center zu gehen. Zu wenig Verkaufsfläche, Logistik nicht optimal - das waren wohl die wichtigsten Gründe der Ablehnung, so Michael Vormbrock.

Doch ob "Kaufland" sich überhaupt in Bad Salzungen ansiedelt, ist noch nicht abschließend entschieden. Bis jetzt ist nur eine Grundsatzentscheidung, aber noch kein Ja zum Bau gefallen. "Diese Entscheidung hängt vom Ergebnis des Luft- und Verkehrsgutachtens ab", erklärte Bürgermeister Klaus Bohl. Das Gutachten werde nicht vor dem Frühsommer vorliegen.

"Wir werden uns mit Sicherheit in anderen Bereichen neu aufstellen müssen, ein wichtiger Teil werden Textilien sein", plant der Center-Manager für die nächsten Monate und Jahre. Das sei auch Kundenwunsch, betont er. Im Sommer vergangenen Jahres gab es eine mehrwöchige Umfrage unter den Kunden. Eine Mehrheit habe sich für ein breiteres Angebot an Bekleidung ausgesprochen. sir

    
    

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Die neuesten Kommentare

Ein wichtiger Teil werden Textilien im Goethepark-Center werden…

von sieschonwieder am 19.02.2012 13:25
Oh oh, das hört sich nicht gut an. Die beiden Frequenzbringer MediMax und tegut... sorgten täglich für jede Menge Kunden, das bedeutet eine Minderung der Kundenfrequenz von rund fünfzig Prozent!
Für diese Flächen werden bestimmt zehn bis zwölf neue Mieter benötigt. So und dann, ja dann, geht’s bergab! Die Kunden bleiben aus – die Mietzahlungen bleiben aus. Nur mal zur Information; das Unternehmen „Nordsee“ erwartet eine stündliche Kundenfrequenz von 1.500 Besuchern (im Durchschnitt) im Center, die an ihrer Verkaufseinrichtung vorbei schlendern. Für den Rest sorgt Nordsee selbst.
Jetzt ist Herr Vormbrock gefordert. Die Kunden bekommen nicht annähernd die Angebote, die in anderen Verkaufsregionen selbstverständlich sind. Zahlende Kunden erwarten schon etwas mehr für ihre Euros. Der Kunde entscheidet wo, wie und wann er sein Geld ausgibt.
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Goethe Park Center hat keine Anziehungskraft mehr

von exfambacher x am 19.02.2012 10:35
Schade, um das einst so schöne Center. Goethe Park Center verliert immer mehr an Atrraktivität. Wenn Medi Max und Tegut... geht wird es nicht lange dauern und Deichmann und Xenos werden nachziehen. Der einzige Anlaufpunkt wird DM bleiben. (meine Prognose) Es ist ja schön, dass eine Kette nicht durch eine andere Kette ersetzt wird, aber wie lange will da ein selbstständiger Einzelhändler durchhalten wenn wichtige Magnete wie Tegut und Medi Max fehlen? Und wie schon gesagt aufgrund der vorraussichtlichen Baumaßnahme von Kaufland wird kein Lebensmittelmarkt nachziehen. und was kommt dann? Man merkt leider auch, dass in den letzten Jahren nicht sehr viel investiert worden ist. Das Center wirkt trostlos. Wenn man sich nach unten begibt wirkt es sehr lehr. früher war da immer mehr los. Schade. Man sollte eher in das vorhandene investieren, ehe man große Lebensmittelmärkte bauen lässt. Bad Salzungen hat doch schon sein Herkules, Aldi, Netto, Lidl, Penny, Norma, Edeka, Tegut, Minipreis.
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Wenn der Umsatz nicht stimmt... verliert auch tegut... das Interesse!

von uschi2011 am 18.02.2012 20:02
Ja, das neue, junge Management schaut gezwungener Maßen nach dem eingefahrenen Umsatz. Jetzt werden die nimmersatten Vermieter wach, zeigen Angst und sehen die exorbitanten Mieten dahinschwinden. Vernünftig ernähren und langsam Sättigen ist der bessere Weg. Na gut, schauen wir mal, wie es weiter geht... mit Mietern und Umsätzen!
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