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Vorsicht im Wald: Jungwild braucht im Frühling Ruhe

Der Frühling bringt Leben in den Wald. Spaziergänger sollten jetzt besonders vorsichtig sein. Denn die Wildtiere bekommen Nachwuchs und fühlen sich deshalb schnell bedroht.



Wildschwein-Familie unterwegs
Pause für den Jogger: Die kleine Wildschwein-Familie sollte man in Ruhe ziehen lassen. Foto: Gregor Fischer  

Wildschweine und Feldhasen bekommen im Frühjahr viel Nachwuchs. Spaziergänger und Hundehalter sollten sich deshalb besonders vorsichtig verhalten, empfiehlt der Deutsche Jagdverband.

Vor allem am frühen Morgen und Abend sollten Spaziergänger auf den Wegen bleiben und Hunde an der Leine führen. Denn in der Aufzuchtzeit reagieren Tiere sensibel auf Störungen, im Extremfall verlassen sie sogar ihren Nachwuchs. Wildschweinmütter können auch sehr aggressiv auf Hunde reagieren, wenn sie ihren Nachwuchs bedroht sehen.

Zurückhaltung ist auch gefragt, wenn man ein Jungtier findet. Am besten entfernt man sich zügig, ohne es anzufassen. Denn erst durch Menschengeruch werden Jungtiere wirklich zu Waisen. Finder sollten im Zweifelsfall einen ortsansässigen Jäger kontaktieren, der den Zustand des Tieres einschätzen kann. Meist ist der Nachwuchs nur scheinbar verlassen: Die Eltern halten sich in der Nähe auf und kehren zurück, sobald der Mensch weg ist. Junghasen werden zum Schutz vor Feinden beispielsweise in eine Bodenmulde abgelegt. Dort harren sie reglos aus. Die Häsin kommt nur zwei- bis dreimal täglich zum Säugen vorbei.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
08. 03. 2017
13:30 Uhr

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