zuletzt bearbeitet: 24.03.2011 14:01 Uhr
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FILMRISS: Keine Pausentaste
Die Nähe des Films zum Fußballspiel ist - insbesondere in Hof - unbestritten. Nicht nur, dass sich Filmleute immer wieder als Fußballspieler versuchen, und andererseits die Balltreter und ihre Fans gerne als Filmstoff genommen werden. Kino und Fußballplatz haben noch etwas gemeinsam: Sie sind ein gefährliches Pflaster, und zwar für die sogenannten Couchpotatoes, die Sport und Spielfilm am liebsten auf dem Sofa im Fernseher verfolgen. So wird ein TV-Fußball-Fan, wenn er sich einmal auf einen real existierenden Amateur-Fußballplatz wagt, schmerzlichst etwas vermissen: die Zeitlupe.
Rumms! Ein Tor fällt, und er hat nicht genau hingeschaut. Pech gehabt. Wiederum wird ein Flachbildschirm- und "Homemovie"-Cineast sich an das Filmgucken in einem Lichtspieltheater erst wieder gewöhnen müssen: eineinhalb Stunden oder mehr ohne Werbeunterbrechung, mithin der Zwang, auch bei eher etwas zäher Handlung ausharren zu müssen, nicht aufs Klo gehen und sich kein Bier holen zu können, aus Furcht, in dem Streifen könnte doch noch etwas Nennenswertes passieren. Keine Stop- oder Pausentaste in Sicht, kein Schiri da, der abpfeift.
Und dann der Abspann! Endlos sich hinziehend, kein plärrender Trailer, der gleich nach Filmende reinplatzt und auf den TV-Film des nächsten Tages hinweist! ba
Weitere Infos unter: www.hofer-filmtage.de.
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